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BSC Wulfen 2 – CSG Bulmke

Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende in Recklinghausen mussten die heimischen Korbjäger wieder zu einem Auswärtsspiel im Vest antreten. Diesmal bei der Zweitvertretung des BSV Wulfen, welche ebenfalls nicht die starken Leistungen aus der letzten Saison abrufen können und somit auch gegen den Abstieg spielen. Aber das ist am Ende vielleicht auch von Vorteil sein, weil die Kandidaten, die den Abstieg unter sich ausmachen sehr eng beieinander liegen.

Die Vorzeichen standen wiederum nicht optimal, zumal am Freitag sich noch Pascal Alt vom Training und Spiel abmeldete. Erschwerend kam hinzu, dass Stefan Szafranski wieder ein zwicken in der operierten Leiste verspürte und somit ein Einsatz nicht infrage kam. Somit standen mit Philip Schulte-Batenbrock und Sven Kubisch nur noch zwei gelernte Aufbauspieler zur Verfügung. Auf der anderen Seite hatte Trainerkollege Berthold Ulrich auch nur 7 Spieler zur Verfügung.

So begannen die Bulmker das Spiel auch wie die Feuerwehr und führten schnell mit 0:6, so dass sich Wulfen gezwungen sah die erste Auszeit nach 90 gespielten Sekunden zu nehmen. Doch auch hierdurch ließen sich die Bulmker nicht irritieren. Sowohl beim Zug zum Korb zeigten die Hausherren wenig Gegenwehr und die offenen Würfe wurden konsequent genutzt. So baute man die Führung dank eines Dreiers von Arthur Rudka und Adrian Kanczik, der sein Punktekonto schon auf 9 heraufgeschraubt hat, in der sechsten Minute auf 10:22 aus und Wulfen nahm seine zweite Auszeit. Dass man die hohe Trefferquote nicht aufrecht halten würde war klar, aber in der Folgezeit verstrickte man sich in der Offensive zu häufig in Einzelaktionen und verlor das eine oder andere mal zu leicht den Ball. Zum Glück konnten die Gastgeber daraus kein Kapital schlagen und so ging das erste Viertel mit 17:26 an die Gelsenkirchener.

Das zweite Viertel hatten die Bulmker ebenfalls über weite Strecken gut im Griff. Vor allem wurde die Vorgabe den Ball ans Brett zu bringen sehr gut umgesetzt, zumal Wulfen nur über einen etatmäßgen Center verfügte. So scorten die Gäste sehr konsequent in der Zone, konnten sich aber nicht weiter absetzen, da die Wulfener ihre Halle offensichtlich sehr gut kannten und anfingen durch Dreipunktewürfe immer wieder kleine Nadelstiche zu setzen. An eine Umstellung der Verteidigungsform war an diesem Tage nicht zu denken. Nachdem man in der Zwischenzeit (7. Spielminute) das Polster auf 13 Punkte ausgebaut hatte, ging das zweite Viertel ebenfalls an die Bulmker, vor allem dank Guido Weber, der die letzten 8 Punkte für die Gäste erzielte.

Eigentlich wollte man das Erfolgsrezept aus dem zweiten Viertel beibehalten, jedoch war mit Guido Weber eine entscheidende Zutat mit 3 Fouls belastet. Im Angriff wurden die Aktionen mitunter hektischer, vor allem weil auch ein wenig die Sicherheit aus der stabilen Verteidigung heraus fehlte. Immer häufiger kamen die Wulfener mit einfachen Pick-and-Roll Aktionen zum Erfolg. Als man dann ein wenig tiefer in der Verteidigung stand, klappte die Rotation nicht so reibungslos und die kurzen Freiräume wurden von den Dreipunkteschützen gnadenlos ausgenutzt. In der 6. Spielminute nahm Coach Lask seine erste Auszeit in dieser Halbzeit, da der Vorsprung auf 50:54 zusammen geschmolzen war. Die Grundproblematik war dadurch leider nicht gelöst, drei Minuten später war der Spielstand mit 59:59 ausgeglichen. In dieser Phase antwortete Sven Kubisch, das das Spiel in der gesamten zweiten Halbzeit sehr gut geleitet hat, mit zwei wichtigen Dreiern und hielt so die Gastgeber weiter auf Abstand. Guido Weber besorgte dann mit einem durchgetauchten Rückwärtskorbleger den Stand zum Ende des dritten Viertels (59:64).

Beruhigend war dieser Vorsprung jedoch nicht und so entwickelte sich ein sehr abwechslungsreiches Spiel, was kaum spannender hätte sein können. Nach drei Minuten war der Vorsprung wieder dahin und es Stand 71:71. Das Spiel lief jetzt vor allem über Adrian Kanczik und Max Bräuning, da die Gegenspieler sich häufig nur durch Fouls behelfen konnten. Das Problem lag aber nach wie vor nicht in der Offense, sondern in der Defense, wo sich Tim Gorontzi, der bis dato noch gar nicht in Erscheinung getreten ist, mit 3 Dreiern und 11 Punkten, stark ins Spielgeschehen einklinkte. Wiederum in der 6. Spielminute musste eine Auszeit beim Stande von 78:78 herhalten und in der Folge klappte die Rotation so gut, dass kein Dreier der Wulfener mehr sein Ziel fand. Spannend wurde dann die letzte Minute noch mal. Beim Stande von 85:87 verwarf Guido Weber beide Freiwürfe, allerdings fischte man sich den Offensivrebound und im Gewühl konnte Guido den Vorsprung wieder auf 4 Punkte ausbauen. Nach den anschließenden erfolglosen Korbaktionen auf beiden Seiten verkürzte Wulfen 15 Sekunden vor Schluss auf 2 Punkte. Auszeit, kein Foul durch die Gastgeber in der Hoffnung die 8-Sekunden-Regel würde helfen, doch Arthur Rudka brachte den Ball über die Linie und wurde 1,8 Sekunden vor Schluss gefoult. Der erste war daneben, der zweite saß, so dass nach Auszeit Wulfen der Einwurf an die Mittellinie verlegt wurde. Doch in der kurzen Zeit schafften es die Heimmannschaft nicht mehr gezielt auf den Korb zu werfen und somit endete das Spiel 87:90 und die Bulmker nahmen 2 wichtige Punkte mit nach Gelsenkirchen.

Mit diesem wichtigen Sieg haben die Bulmker Basketballer auf jeden Fall wieder den Anschluss an das Hauptfeld geschafft. Im Gegensatz zu Wulfen, bei denen mehrere Spieler die Mannschaft verlassen haben, resultiert der jetzige Tabellenplatz im Wesentlichen aus Verletzungen, so dass man nach der Winterpause wieder komplett trainieren und so das volle Potential ausschöpfen kann. Somit blickt Trainer Ingo Lask wieder optimistischer in die Zukunft.

Philip Schulte-Batenbrock –
Sven Kubisch 8 (0/2)
Sebastian Bräuer 3 (1/2)
Adrian Kanczik 23 (6/6)
Stefan Szafranski n.e.
Tobias Brall 8
Stephan Reinboldt 2
Arthur Rudka 8 (3/5)
Guido Weber 24 (6/8)
Max Bräuning 14 (2/2)

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Citybasket Recklinghausen 2 – CSG Bulmke

Nach dem spielfreien Wochenende ging es für die heimischen Korbjäger wieder um Ligapunkte. Das Lazarett hat sich ein wenig gelichtet und Trainer Lask konnte 12 Mann auf dem Spielberichtsbogen eintragen. Jedoch waren noch nicht alle aufgrund der verletzungsbedingten Pause noch nicht wieder bei 100%.

Beim punktgleichen Ligagefährten aus Recklinghausen wollte man eigentlich an die guten Ansätze, die man gegen die starken Gegner aus Borken und Köln gezeigt hat, ansetzen.
Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr verhalten. Beide Teams mussten sich erstmal ins Spiel einfinden. So war der Beginn eher verhalten und keine Mannschaft konnte sich deutlicher absetzen. Die Hausherren kamen ein wenig schneller aus der Lethargie und führten nach 10 Minuten 11:6. Nach einer Auszeit lief es für die Gelsenkirchener besser und durch einen 8:0-Lauf ging man erstmals mit 11:14 in Führung. Doch die Freude hielt nur kurz und das erste Viertel ging ohne einen Sieger zu Ende.

Im zweiten Viertel konnten sich die Bulmker auf 4 Punkte absetzen, jedoch anstatt den Vorsprung weiter auszubauen gestattete man dem Gegner immer wieder zweite Chancen und so konnte sich Citybasket in der 8. Minute erstmals mit 6 Punkten (36:30) absetzen und durch Fastbreaks den Vorsprung noch auf 8 Punkte bis zur Halbzeit ausbauen (40:32).

Nach der Halbzeit wollte man den Gegner noch mal stärker unter Druck setzen, was anfangs auch gut funktionierte, aber auf Dauer doch die Lücken zu groß und die Intensität geringer werden ließ. Im Angriff wurde der Ball auch nicht konsequent genug ans Brett gebracht und da die Würfe von außen leider nicht fielen, konnte Recklinghausen zum Teil mit bis zu 12 Punkten enteilen. Dank ein paar schönen Einzelleistungen von Max Bräuning war man noch im Spiel und das dritte Viertel ging mit 14:13 nur recht knapp an Recklinghausen.

Auch der Start in den letzten Spielabschnitt verlief suboptimal, da durch 4 schnelle Punkte bei 13 Punkten Führung bereits gelaufen zu sein schien. Doch die Bulmker berappelten sich noch mal und haben sich bravourös wieder heran gekämpft. Dank einer Energieleistung von Andrian Kanczik und dem Centerduo Weber/Bräuning konnte betrug der Spielstand 4 Minuten vor Ende 64:61 für die Hausherren. Doch näher an den Sieg sollten die Gelsenkirchener Korbjäger leider nicht mehr kommen. Auch zum Ende des Spiels die Uhr anzuhalten war eher kontraproduktiv, da sich Recklinghausen sehr sicher von der Freiwurflinie zeigte und am Ende das Spiel deutlich mit 12 Punkten Unterschied für sich entscheiden konnte.

In der nächsten Woche geht es nach Wulfen, wo man wieder auf mehr Schussglück von außen hoffen darf.

Philip Schulte-Batenbrock –
Sven Kubisch n.e.
Sebastian Bräuer 2
Adrian Kanczik 24 (5/5)
Stefan Szafranski 4
Tobias Brall 3 (1/2)
Pascal Alt 4 (0/2)
Stephan Reinboldt –
Paulius Liegus –
Arthur Rudka 1 (1/2)
Guido Weber 11 (3/4)
Max Bräuning 18 (6/6)

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CSG Bulmke – RC Borken Hoxfeld

Die Vorzeichen für das Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer standen für die heimischen Basketballer denkbar schlecht. Mit der 40-Punkte-Niederlage gegen den Tabellenzweiten vom letzten Wochenende und einer erneut ersatzgeschwächten Mannschaft waren die Rollen vor dem Spiel klar verteilt. Borken lief mit den beiden alten Hasen aus gemeinsamen Wulfener Zeiten, Philip Lensing und Rob Stearns auf. Auf Bulmker Seite freute sich der Trainer, dass Guido Weber sich nach seiner Knieverletzung wieder einsatzbereit meldete. Allerdings musste man kurzfristig auf Pascal Alt verzichten, so dass kein Etatmäßiger Aufbauspieler auf den Spielberichtsbogen eingetragen werden konnte.

Nichtsdestotrotz wollte man sich aber nicht kampflos geschlagen geben und versuchte es ebenfalls mit einer Zonenverteidigung. Doch wie bereits gegen Bielefeld ging diese Taktik zu Beginn völlig in die Hose und der Gast aus Borken führte nach 2 Minuten und 5 Würfen mit 0:13. Die notwendige Auszeit schien ihre Wirkung nicht zu verfehlen. Man war in der Verteidigung wacher und in der Offense konsequenter. Mit 2 Dreiern von Tobias Brall lag man plötzlich wieder bei 8:15 auf Schlagdistanz. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen, wobei Borken unnötiger Weise häufig an die Linie durfte. Das erste Viertel ging so mit 20:32 an die Gäste.

Auch im zweiten Viertel konnten sich die Borkener nicht entscheidend absetzen, vor allem weil Bulmke immer besser in der Zone rochierte und so dem Tabellenführer wenig Platz und kaum Offensivrebounds gönnte. Somit war das Spiel zur Halbzeit einigermaßen offen, nachdem auch das zweite Viertel an Borken ging (17:19).

Mitte des dritten Viertels schafften die Gäste durch einen 8:0-Zwischenspurt sich erstmals auf 19 Punkte abzusetzen. Bulmke antwortete mit 4 schnellen Punkten, doch im darauf folgenden eigenen Angriff bekam Tobias Brall ein Offensefoul angehangen, gefolgt von einem schnellen technischen Foul. Die gute Serie der Gelsenkirchener bekam so einen kleinen Bruch und Borken konnte auch das dritte Viertel für sich entscheiden (19:23) und man ging mit einem 18-Punkte-Rückstand in den letzten Spielabschnitt.

Im letzten Viertel trafen die Gäste wieder besser jenseits der Dreipunktelinie, aber auch bei den Hausherren streute Max Bräuning 3 Dreier ein. Jedoch auch bei diesem offenen Schlagabtausch hatten die Gäste am Ende die Nase vorn. Alleine 6 Dreier im letzten Viertel fanden ihr Ziel und somit ging auch das letzte Viertel in einem schnellen und guten Spiel an den Titelaspiranten Nummer eins (26:32).
Trotz der hohen Niederlage konnte man auf die gezeigt Leistung durchaus stolz sein. Man hat die Gäste lange Zeit dazu gezwungen mit ihrer starken ersten Fünf zu spielen und in Punkto kampfbereitschaft und Mannschaftsgeist war das sicherlich die beste Saisonleistung vom gesamten Team. Somit kann man von einer positiven Tendenz sprechen und diese gilt es am Donnerstag im Pokalspiel gegen Südwest Köln weiter auszubauen.

Punkteverteilung (in Klammern Freiwürfe)

Philip Schulte-Batenbrock
Sebastian Bräuer 2 (3/2)
Adrian Kanczik 26 (5/7)
Artur Rudka 5 (3/4)
Thomas Lewandowski 6
Max Bräuning 16 (3/3)
Guido Weber 12 (6/8)
Tobias Brall 15 (5/6)

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TSVE Bielefeld – CSG Bulmke

Wie schon vor zwei Wochen ging die Reise zum Auswärtsspiel an diesem Wochenende ins tiefe Ostwestfalen. War man doch beim letzten Auswärtsspiel in Gütersloh aus dem Tabellenkeller zu Gast, ging es diesmal zum Regionalligaabsteiger Bielefeld. Letzterer hatte bis dato auch lediglich ein Spiel gegen das Topteam aus Borken verloren.

Die Vorzeichen standen einigermaßen schlecht, da aufgrund von Verletzungssorgen nur stark eingeschränkt trainiert werden konnte, und sich zu allem Überfluss Philip Schulte-Batenbrock unter der Woche ebenfalls noch den Fuß vertrat. So trat man die Reise mit 8 mutigen Recken an.

Die taktische Vorgabe mit einer Zone gegen die körperlich überlegene Bielefelder Mannschaft zu agieren, um keine zweiten Chancen zuzulassen, hatte sich nach noch nicht mal 2 Minuten erübrigt. Die Hausherren hatten alle Freiräume und nutzen diese aus. Nach dem ersten Schock und einer 8:2- Führung des TSVE stellte man um auf Manndeckung und kam so besser ins Spiel und agierte auch vorne wacher. Vor allem Max Bräuning wollte sich nicht so einfach das Heft aus der Hand nehmen lassen und hielt sowohl in der Offensive, als auch der Defensive dagegen. Allerdings er sich von den beiden Unparteiischen bereits in der 6. Spielminute das 2. Foul ein. Sicher von der Freiwurflinie entschied die Heimmannschaft das erste Viertel mit 24:16 für sich.

Dass man einem Rückstand hinterher läuft ist ja für die Bulmker in dieser Saison fast schon Gewohnheit und so ließ man sich auch nicht aus der Ruhe bringen, obwohl die beiden Center früh foulbelastet waren und Sebastian Bräuer, der auf dieser Position aushelfen musste und ein durchweg gutes Spiel ablieferte, ebenfalls schnell sein zweites Foul kassierte. Bulmke war immer noch im Spiel, als ein unverständliches unsportliches Foul Arthur Rudka angehängt wurde. Das fragende Aufstehen der Bankspiele wurde vom Schiedsrichter direkt mit einem technischen Foul belegt. Auch wenn der Schiedsrichter im Nachhinein seine Entscheidung als überzogen darlegte war der Schaden angerichtet und Bielefeld verwandelte alle 4 Freiwürfe sicher und punktete zudem aus dem anschließenden Ballbesitz. So lag man mit 16 Punkten zurück und die Hausherren nutzen die Verunsicherung der CSG um zur Halbzeit den Vorsprung auf 18 Punkte auszubauen.

Nach der Halbzeit spielten die Bulmker wieder engagiert und munter mit, allerdings kam man nicht mehr näher als 16 Punkte an den Gegner heran. Das dritte Viertel endete trotz guten Beginns 21:12 für die TSVE Bielefeld.

Auch das letzte Viertel entschieden die Hausherren deutlich für sich, vor allem weil das Tempo konsequent hoch gehalten wurde. Für die Gelsenkirchener blieb am Ende nur die Erkenntnis, dass man hier sicherlich gegen eine gute, aber nicht unschlagbare Mannschaft gespielt hat. An den Schiedsrichtern kann man die deutliche Niederlage ebenfalls nicht festmachen, dafür waren die Wechselmöglichkeiten, vor allem auf den großen Positionen zu eingeschränkt. Positiv bleibt festzuhalten, dass man sich selber nicht aufgegeben hat und zumindest Phasenweise guten, teamorientierten Basketball gezeigt hat. Was das beim nächsten Spieltag wert sein wird, wenn der ungeschlagene Tabellenführer zu Gast sein wird, stellt sich erst am Sonntag heraus.

Punkteverteilung (in Klammern Freiwürfe)

Sven Kubisch 3 (3/4)
Sebastian Bräuer 7 (3/6)
Adrian Kanczik 6
Tobias Brall 4
Artur Rudka 4 (2/2)
Pascal Alt 10 (2/4)
Thomas Lewandowski
Max Bräuning 20 (4/7)

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CSG Bulmke – SC Buer-Hassel

Am heutigen Sonntag kam es zu dem Lokalderby gegen den SC Hassel, welches in der letzten Saison leider aufgrund eines einjährigen Ausfluges von Hassel in die Landesliga ausgefallen war. Eine Hiobsbotschaft ereilte die Bulmker am Freitag Abend, als sich Center Guido Weber wegen einer Knieverletzung vom Training abmeldete und er leider auch für das Spiel ausfallen würde.

Der Beginn war schon einigermaßen chaotisch, da das Spiel aufgrund von organisatorischen Schwierigkeiten auf Bulmker Seite erst 10 Minuten später starten konnte. So begann das Spiel auch entsprechend verfahren und beide Seiten hatten Probleme ins Spiel zu finden. Viele Fehlversuche auf beiden Seiten prägten das Spiel. Als Adrian Kanczik in der 5. Spielminute seinen siebten Punkt markierte stand es 7:5 für die Gastgeber. Jedoch konnte man sich an dieser Führung nicht lange erfreuen. Zum einen wurde der Ball in der Offensive zum Teil zu leichtfertig hergegeben und die Absicherung klappte auch nicht, so dass die Gäste durch Schnellangriffe in Führung gehen konnten. So endete das erste Viertel 9:13.

Im zweiten Viertel schaltete sich Stefan Szafranski mit einem Dreier ins Spiel ein, der aufgrund seiner Leistenoperation lange fraglich war. Allerdings brachte auch die Rückkehr des erfahrenen Aufbauspielers keine Sicherheit und auch keine Ruhe ins Bulmker Spiel. Nach wie vor hatte man kein Wurfglück und auch die Systeme wurden nicht so effektiv gelaufen, so dass ein Großteil der Punkte aus Einzelaktionen zustande kamen. Auch in der Defensive war die Reboundproblematik nur allzu offensichtlich. So kam Hassel immer wieder zu zweiten und dritten Chancen und so setzte sich der Gast aus dem Gelsenkirchener Norden nach und nach ab. Das zweite Viertel ging mit 15:18 ebenfalls an Hassel.

Die Halbzeitansprache fiel einigermaßen deutlich aus und die Gastgeber hatten verstanden. Motiviert kam man aus der Kabine und verkürzte innerhalb von drei Minuten den Vorsprung auf 33:36. Das Mannschaftsspiel klappte nun besser allerdings war die Verteidigung nach wie vor nicht Sattelfest. Somit konnte man trotz einer soliden Punkteausbeute im Angriff nicht die Führung übernehmen. Dennoch ging das dritte Viertel mit 22:19, vor allem dank Max Bräuning der zwei Wahnsinnsdreier bei seinen 10 Punkten an die Heimmannschaft.

Das 4-Punkte-Defizit konnte innerhalb von 4 Minuten im letzten Viertel durch 2 Freiwürfe von Tobias Brall egalisiert werden. Jedoch konnten die Bulmker in den letzten 6 Minuten nur noch 6 Punkte erzielen, aufgrund von unnötigen Ballverlusten und der Gast konnte seine Routine nutzen um die Uhr runter zu spielen. In der letzten Minute zeigte Hassel auch keine Nerven von der Freiwurflinie, als man begann die Uhr anzuhalten und so entführten die Gäste die zwei Punkte aus dem Gelsenkirchener Süden. Das letzte Viertel ging mit 17:19 an Hassel.

Punkteverteilung (in Klammern Freiwürfe)

Philip Schulte-Batenbrock –
Sven Kubisch –
Sebastian Bräuer –
Adrian Kanczik 22 (1/1)
Stefan Szafranski 17 (3/6)
Tobias Brall 4 (2/2)
Artur Rudka –
Pascal Alt –
Paul Liegus 2
Thomas Lewandowski 2
Max Bräuning 16

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CSG Bulmke – Marler BC

Am Donnerstag wurde das ausgefallene Spiel vom ersten Spieltag in der GSÜ nachgeholt und alle kamen. Die Schiedsrichter waren da, der Gegner und die Fans von beiden Mannschaften hatten pünktlich den Weg in die Halle gefunden. Wie bereits am Sonntag erprobt, hielt das Dach den Regenmassen der vergangenen Tage stand und somit stand einem spannenden Spiel nichts mehr im Wege. Marl ist denkbar schlecht mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet. Bulmke, nach der stark ausbaufähigen Leistung vom Spiel gegen Kinderhaus ebenfalls noch mit Luft nach oben. Vor Spielbeginn stellte sich leider heraus, dass Sebastian Bräuer an diesem Tag nicht ins Spielgeschehen eingreifen konnte.

So entwickelte sich zu Beginn ein Spiel wo keine der beiden Mannschaft ein Feuerwerk entfachte, weder in der Defense, noch in der Offense. Das Spiel plätscherte so ein wenig vor sich hin, bis die Hausherren sich nach 5 Minuten ein wenig mit 13:5 absetzen konnten. Doch richtig Sicherheit und Selbstvertrauen schien damit nicht ins Bulmker Spiel einzukehren. Vor allem in der Defensive erlaubte man den Marlern immer wieder bis ans Brett zu kommen und so schmolz der Vorsprung durch einen 0:9-Lauf wieder dahin und der Gast entschied das erste Viertel mit 17:18 für sich.
Es sollte allerdings das einzige Viertel sein, dass die Gäste für sich entscheiden konnten. Nach vier schnellen Punkten der Marler brachte ein 7:0-Lauf die Hausherren wieder in Front (24:22). In dieser Phase spielten die Bulmker eine sehr ordentliche Defense, redeten viel und schafften es so den Gegner ein wenig aus dem Konzept zu bringen. Leider brachte man sich durch den einen oder anderen vermeidbaren Ballverlust um den Lohn die Führung weiter ausbauen zu können. Somit hielt man Marl noch im Spiel, was die erfahrene Mannschaft um Spielertrainer Burim Gashi dankbar annahm. Am Ende gewann die Bulmker Erstvertretung das zweite Viertel 21:19 und ging mit einer hauchdünnen Führung in die Pause.

Leider mussten die Bulmker in der zweiten Halbzeit auf Thomas Lewandowski verzichten. Jedoch machten die Spieler auf dem Feld einen sehr guten Job. Vor allem die Teamverteidigung funktionierte in der zweiten Halbzeit besser, was beim letzten Heimspiel noch das große Manko war. Doch wiederum gelang es nicht den Sack entsprechend zu zumachen, wobei die Vorgaben und die Spielsysteme ordentliche umgesetzt wurden, am Ende aber ein Quentchen Glück und Präzision fehlten. Doch auch das dritte Viertel ging vor allem durch den Einsatz von Guido Weber und Stefan Szafranski, die jeweils 7 Punkte erzielten, mit 21:19 an die Heimmannschaft.

Im letzten Viertel gelang es den Bulmkern endlich in der dritten Minute das Spiel für sich zu entscheiden. Ein 9:0-Lauf, vor allem initiiert durch Adrian Kanczik brachte die erste zweistellige Führung. Der bann war gebrochen und die Marler kamen nicht mehr richtig heran, so dass die Bulmker clever das Spiel nach Hause fahren konnten. Jetzt glückten auch schöne Spielzüge und am Ende gewann man das letzte Viertel deutlich mit 27:15.

Auch wenn am Ende ein verdienter 86:70 Sieg heraus sprang war das Spiel lange umkämpft. Aber die Mannschaft hat einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht und die passende Antwort auf die Niederlage gegen Kinderhaus gegeben. Am Samstag steht nun das WBV-Pokalspiel in Oberhausen an, gegen die man in der Vorbereitung noch eine Niederlage hinnehmen musste.

Punkteverteilung (in Klammern Freiwürfe)

Philip Schulte-Batenbrock –
Sven Kubisch –
Sebastian Bräuer –
Adrian Kanczik 28 (3/4)
Stefan Szafranski 12 (4/4)
Tobias Brall 8 (1/1)
Pascal Alt 7 (3/6)
Thomas Lewandowski 2
Stephan Reinboldt 2
Guido Weber 18 (2/4)
Max Bräuning 9 (5/6)

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CSG Bulmke vs. SCW Kinderhaus

Endlich konnte das erste Heimspiel in „fremder Halle“ stattfinden. In der Gesamtschule Ückendorf empfingen die Bulmker den Gast aus Münster, der damals zusammen mit der CSG in die Oberliga aufgestiegen ist.
Trotz der schwierigen Trainingssituation wollte man den Zuschauern eine bessere und konsequentere Leistung als gegen Herten bieten.
Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr verhalten. Es wurden zwar freie Würfe kreiert, jedoch schien der Korb wie vernagelt. Erst nach 3 Minuten gelangen die ersten Punkte. Kinderhaus machte sehr schnell deutlich, dass sie mit wechselnden Verteidigungen und aggressiver Spielweise an diesem Sonntag den Erfolg suchten. Leider schienen sie damit auch erfolgreich zu sein. Mit einem 7:0-Lauf setzte sich Kinderhaus erstmals ab, jedoch blieben die Hausherren auf Schlagdistanz und das erste Viertel endete 10:13 für die Gäste.
Das zweite Viertel vertiefte die Eindrücke aus dem Ersten. Den Hausherren gelang es nicht dem Spiel seinen Stempel auszudrücken. Viel zu oft verstrickte man sich in Einzelaktionen und die einstudierten Systeme wurden sträflich vernachlässigt. Auch die Teamdefense klappte nicht wie erwartet. Immer wieder gelang es den Münsteranern den Ball in die Zone zu bringen und einfache Punkte am Brett zu erzielen. Auch die Umstellung auf Zonenverteidigung brachte nicht den erwünschten Erfolg, da man nicht nah genug an den Schützen war und sich so 4 Dreipunktewürfe einfing. Dementsprechend endete das zweite Viertel 11:23.
Die Halbzeitansprache fiel ähnlich zu dem Spiel gegen Herten aus und man kam hoch motiviert aus der Kabine. Adrian Kanczik sorgte alleine innerhalb von 2 Minuten mit einem 11:0-Lauf dafür, dass man wieder auf Tuchfühlung mit Kinderhaus kam. Die notwendige Auszeit brachte Bulmke wieder ein wenig aus dem Konzept und so konnten sich die Gäste mit einem 7:0-Lauf wieder ein ordentliches Polster verschaffen. In dieser Phase lief nicht viel zusammen für die Hausherren. Einfache Ballverluste prägten das Spiel und ein technisches Foul für Bulmke brachten die Müstenraner wieder einen komfortablen Vorsprung ein. Trotzdem gewannen die Hausherren dieses Viertel 19:17.
Im letzten Viertel hatte man sich noch mal vorgenommen den Vorsprung zu verkürzen, doch was immer man sich auch hat einfallen lassen, die Gäste hatten die bessere Antwort. Mitte des Viertels begann Münster bereits die Uhr runter zu spielen und auch damit waren sie am Ende erfolgreich. Die CSG kam nicht mehr näher als 8 Punkte an Kinderhaus heran. Somit ging das letzte Viertel mit 20:21 ebenso verdient an Münster, wie das gesamt Spiel.
Für die Erstvertretung der CSG Bulmke bleibt nach wie vor die Erkenntnis, dass das Team weiterhin zusammen wachsen muss und man das Potential hat eine gute Rolle in dieser Oberligasaison zu spielen, aber man es auch entsprechend abrufen muss.

Punkteverteilung (in Klammern Freiwürfe)

  • Sven Kubisch –
  • Sebastian Bräuer –
  • Adrian Kanczik 18 (1/2)
  • Stefan Szafranski –
  • Tobias Brall –
  • Pascal Alt 15 (0/2)
  • Thomas Lewandowski 6
  • Paul Liegus –
  • Andreas Ruff 2
  • Guido Weber 9 (1/2)
  • Max Bräuning 10 (4/7)
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Hertener Löwen II vs. CSG Bulmke

Nachdem das Auftaktspiel gegen Marl aufgrund einer undichten Hallendecke leider nicht angepfiffen wurde, stand an diesem Wochenende das erste Saisonspiel bei der Zweitvertretung der Hertener Löwen an. Man freute sich auf ein Wiedersehen mit Justin Schuch und Johann Rockel, die sich in der Sommerpause dazu entschlossen haben Ihr Glück bei der U18 und im Seniorenbereich in Herten zu suchen. Allerdings lief nur letzterer im Dress der Heimmannschaft auf.
Gegen die junge Mannschaft, die zu Beginn nur 7 Leute zur Verfügung hatte, ohne echten Center, wollte Bulmke kontrolliert zu Werke gehen und den Erfahrungsvorsprung ausspielen. Entsprechend konzentriert ging man dann auch in die Partie, hatte den besseren Start für sich und führte nach 3 Minuten mit 6:0. Im Anschluss verlor man ein wenig den Faden und ließ die Hausherren ins Laufen kommen. Generell zeigte man sich in der Defense, auch aufgrund von kleinlichen Pfiffen der Schiedsrichter, nicht mehr so souverän und zugriffssicher. Auf der anderen Seite tat sich vor allem Max Bräuning hervor, der im ersten Viertel alleine 14 Punkte erzielte. Jedoch resultierten die Punkte nicht aus dem guten Zusammenspiel und dem konsequenten Umsetzen der Spielzüge, sondern eher aus der guten Arbeit am offensiven Brett. Trotzdem konnte man das erste Viertel mit 20:16 für sich entscheiden.
Im zweiten Viertel riss der Faden völlig, unter anderem weil bei Bulmke sehr früh Sebastian Bräuer und Pascal Alt mit je 3 Fouls auf der Bank Platz nehmen mussten. Auf der Suche nach einer stabilen Formation wurde viel gewechselt und so kam man gegen eine flinke und aggressiv verteidigende Hertener Zweitvertretung immer mehr ins Hintertreffen. Auch am Brett konnte Herten mittlerweile mit einem Center aufwarten, der in dieser Phase etliche Rebounds holte und am Ende auf 16 Punkte kam. So ging das zweite Viertel mit 12:23 an die Hausherren und Bulmke mit einem 7-Punkte-Rückstand in die Pause.
Die Ansprache in der Kabine hat wohl Ihre Wirkung nicht verfehlt. So ließ man zu Beginn der zweiten Halbzeit noch 2 leichte Körbe zu, kämpfte sich dann aber in die Partie und der Vorsprung der Heimmannschaft schmolz langsam aber sicher dahin. Mit einer guten Teamleistung in der Defense und mannschaftlich geschlossener Spielweise in der Offense hatte man mitte des dritten Viertels das Spiel bei 45:45 ausgeglichen. Ein großartiges Spiel machte Guido Weber, der eigentlich geschont werden sollte und die ersten 25 Minuten von der Bank begleitet hatte. Endlich fiel auch der erste Dreipunktewurf durch Stefan Szafranski, ein klarer Nachteil, dass die Bulmker nicht in einer Halle mit den neuen Spielfeldmarkierungen trainieren kann. Das dritte Viertel ging mit 24:19 an die Gäste.
Im letzten Viertel setzte sich dann der Erfahrungsvorsprung der Bulmker durch und Herten versuchte nur noch durch Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Doch die Abwehr stand gut und die Helpverteidigung klappte einwandfrei. Auch durch die angedeutete Pressverteidigung ließ sich die CSG nicht aus der Ruhe bringen und gewann das letzte Viertel deutlich mit 18:8 und am Ende verdient mit 74:66.

Eine freudige Nachricht erhielt das Team am Freitag vom WBV, dass das Heimspiel gegen Marl nachgeholt wird.

Punkteverteilung (in Klammern Freiwürfe)

  • Philip Schulte-Batenbrock –
  • Sven Kubisch n.e.
  • Sebastian Bräuer 4 (2/2)
  • Adrian Kanczik 18 (1/1)
  • Stefan Szafranski 7
  • Tobias Brall –
  • Pascal Alt 8 (2/2)
  • Thomas Lewandowski 2 (2/2)
  • Paul Liegus –
  • Stephan Reinbolt 4
  • Guido Weber 10 (2/2)
  • Max Bräuning 21 (1/1)
Veröffentlicht in 1. Herren, Spielberichte.