1. Herren: Bulmke verliert Rückspiel in Schwerte

    Holzpfosten Schwerte – CSG Bulmke 77-61 (19-9, 19-20, 17-19, 22-13)

    Am Sonntag, den 25. Januar, trat die 1. Herren der CSG Bulmke um 16:30 Uhr zum Rückspiel bei Holzpfosten Schwerte an. Trotz einer starken Aufholjagd im zweiten und dritten Viertel musste sich Bulmke am Ende geschlagen geben – auch, weil die Ausfälle nicht vollständig kompensiert werden konnten.

    Personell stand das Team erneut vor großen Herausforderungen. So fielen nicht nur die etatmäßigen Big Men Dominic Nienaber und Christof Kolberg weiterhin aus, mit Hendrik Ohlig und Jonas Völker fehlten zudem zwei weitere Spieler, die auf den großen Positionen für Entlastung hätten sorgen können. Gegen die größenmäßig überlegenen Schwerter sollte daher die Schnelligkeit der insgesamt deutlich kleineren Bulmker der Schlüssel zum Erfolg sein.

    Doch gleich zu Beginn ging dieser Plan nicht auf. Zwar agierte Schwerte überraschend in einer Manndeckung, doch die Starting Five, bestehend aus Deniz Oguz, Niven Güngör, Johann Rockel, Adrian Kanczik und Jan Schleicher konnte daraus zunächst keinen Profit schlagen. Unnötige Ballverluste und eine schwache Wurfquote führten früh zu einem 5:14-Rückstand. Das erste Viertel war von fehlender Struktur geprägt und ging folgerichtig mit 9:19 verloren.

    Auch im zweiten Viertel tat sich Bulmke zunächst schwer und geriet nach rund 17 Minuten Spielzeit mit 16:32 ins Hintertreffen. Erst zum Ende des zweiten Abschnitts fand die CSG besser ins Spiel, erhöhte die Intensität in der Verteidigung und steigerte die Wurfquote. So kämpfte sich Bulmke noch einmal heran, ehe ein Schwerter Dreier den Halbzeitstand von 29:38 aus Sicht der Gäste besiegelte.

    Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Bulmke deutlich verbessert. Das dritte Viertel startete vielversprechend, und selbst zwei technische Fouls gegen die Gäste konnten den Lauf zunächst nicht stoppen. Beim Stand von 44:44 war die Partie plötzlich wieder völlig offen, das Momentum schien auf Seiten der Bulmker zu liegen. Doch erneut gelang es nicht, die Kontrolle über das Spiel zu übernehmen. Drei schnelle Schwerter Dreier sowie kleinere Unkonzentriertheiten und fehlende Konsequenz brachten die CSG wieder ins Hintertreffen (48:55).

    Im Schlussviertel bauten die Hausherren ihre Führung zunächst zügig auf zwölf Punkte aus. Bulmke zeigte jedoch Moral und kämpfte sich noch einmal auf vier Zähler heran (60:64). Vor allem Niven Güngör übernahm nun Verantwortung, trug die Offensive nahezu im Alleingang und erzielte 12 der 13 Bulmker Punkte in diesem Viertel. Doch der letzte Schritt blieb aus. Fehlendes Wurfglück und mangelnde Ruhe in der entscheidenden Phase verhinderten die Wende, ehe Schwerte das Spiel in einer emotionalen Schlussphase mit einem 13:0-Lauf endgültig für sich entschied. Am Ende stand eine letztlich verdiente 61:77-Niederlage.

    Trainer Szafranski zeigte sich nach der Partie enttäuscht und nannte mehrere Gründe für das Ergebnis:

    „Sicherlich war das Fehlen unserer Big Men heute erneut zu spüren, und auch die Freiwurfverteilung liest sich nicht ausgeglichen (38:15 für Schwerte). Am Ende haben wir uns das Leben aber wieder selbst schwer gemacht. Fehlender Fokus auf dem Feld und viele Diskussionen mit den Schiedsrichtern haben selten einen Rhythmus zugelassen. Da hätte der Mannschaft insgesamt etwas mehr Ruhe gutgetan – auch in den Auszeiten.“

    Unterm Strich bleibt ein Spiel, das einmal mehr zeigt, dass die Mannschaft konkurrenzfähig ist, aktuell jedoch noch die Abgeklärtheit fehlt, um solche Partien – insbesondere trotz der wichtigen Ausfälle – erfolgreich zu gestalten. Genau daran wird in den kommenden Wochen weiter gearbeitet werden müssen.

    Die nächste Chance es besser zu machen, haben die Bulmker bereits am Dienstag, den 27.01., beim Heimspiel im Wildenbruch. Um 20.15 Uhr beginnt das Nachholspiel gegen Dortmund Mengede.

    Punkteverteilung (Freiwürfe):

    Oguz 11
    Müller 0
    Krasniqi 0
    Schlüter 0
    Hill 1 (1-2)
    Kanczik 4 (2-2)
    Szafranski 10 (0-1)
    Güngör 20 (2-5)
    Vordonarakis 1 (1-2)
    Rockel 7
    Schleicher 7 (1-3)

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