Herren 1: Auswärtssieg nach hitziger Partie bei BB Unity Dortmund

BB Unity Dortmund – CSG Bulmke 68-80 (19-23, 17-18, 14-22, 18-17)

Am Sonntag, den 22. Februar 2026, trat die CSG Bulmke auswärts bei BB Unity Dortmund an. In der neuen Dortmunder Halle entwickelte sich eine intensive und phasenweise hitzige Begegnung, die die Gäste am Ende verdient mit 80:68 für sich entscheiden konnten.

Nach der bitteren Overtime-Niederlage im Hinspiel hatte die CSG noch eine Rechnung offen. Entsprechend fokussiert ging man die Aufgabe an. In einer ungewöhnlich hitzigen Partie mit insgesamt neun technischen Fouls (2 gegen Bulmke, 7 gegen Dortmund) entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel, das von vielen Unterbrechungen geprägt war. Beide Teams zeigten sich überrascht über die Linie der Unparteiischen, doch Bulmke bewahrte über weite Strecken die größere Ruhe.

Ohne Jan Schleicher, Jonas Völker, Hendrik Ohlig, Sebastian Müller sowie Spielertrainer Stefan Szafranski, der weiterhin nur von der Seitenlinie agierte, startete Bulmke mit Deniz Oguz, Niven Güngör, Johann Rockel, Christof Kolberg und Dominic Nienaber in die Partie.
Die Anfangsphase gehörte den Gästen: Mit klarer Struktur gegen die unkonventionelle Zonenverteidigung der Dortmunder erspielte sich Bulmke eine 15:8-Führung. Doch Unity konterte mit einem 11:0-Lauf und drehte das Spiel. Bulmke blieb ruhig, antwortete seinerseits mit einem 8:0-Run und ging mit einer 23:19-Führung ins zweite Viertel.

Im zweiten Abschnitt spielte die CSG größtenteils konzentriert. Zielstrebiges Setplay und konsequentes Umschalten nach Defensivrebounds sorgten für eine erste etwas klarere Führung (36-27 für die CSG). Doch erneut kämpften sich die Hausherren zurück. Kurz vor der Pause dann ein Rückschlag: Christof Kolberg musste mit einem Cut am Auge vom Feld. Das Team kompensierte den Ausfall jedoch geschlossen und nahm eine verdiente 41:36-Führung mit in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel legte Bulmke defensiv zu. Die daraus resultierenden Fastbreaks wurden konsequent genutzt. Offensiv überzeugten vor allem Dominic Nienaber und Niven Güngör, und dank eines insgesamt starken dritten Viertels setzte sich Bulmke auf 63:50 ab und verschaffte sich ein komfortables Polster.

Das Schlussviertel blieb aufgrund der technischen Fouls zerfahren. Doch während sich Dortmund zunehmend in Diskussionen verlor, blieb Bulmke fokussiert, baute die Führung zwischenzeitlich weiter aus und brachte den 80:68-Erfolg souverän ins Ziel.

Trainer Stefan Szafranski zeigte sich zufrieden:
„Wir haben uns von der Unruhe der Dortmunder letztlich nicht anstecken lassen und konzentriert weitergespielt. Dabei haben wir uns immer wieder gute Optionen aus dem Setplay erarbeitet und auch im Fastbreak konsequent agiert. Auf dieser Leistung können wir aufbauen.“

Mit dem Auswärtssieg setzt sich die CSG in den Top 5 fest und verschafft sich ein kleines Polster auf Platz 6. Am kommenden Sonntag (16 Uhr) wartet nun ein direkter Konkurrent aus der Spitzengruppe. Zu Hause empfängt die CSG den BC Langendreer – jener Gegner, gegen den Bulmke im Hinspiel die schwächste Saisonleistung zeigte.

Punkteverteilung (Freiwürfe):
Oguz 14 (2-2)
Krasniqi 2 (0-2)
Schlüter 0
Hill 0
Kanczik 3 (1-3)
Güngör 21 (4-6)
Vordonarakis 8
Nienaber 26 (2-4)
Kolberg 3 (1-2)
Rockel 3 (1-4)

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