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RC Borken-Hoxfeld – CSG Bulmke

An diesem Wochenende ging es zum ungeschlagenen Tabellenführer nach Borken. Die Auswärtsfahrt traten die Bulmker ohne Andreas Ruff, Pascal Alt (aufgrund von Univerpflichtungen) und Sebastian Bräuer (plagt weiterhin die Sprunggelenksverletzung) an. Borken hingegen hatte den kompletten Kader zur Verfügung.

Es entwickelte sich von Beginn an das erwartet temporeiche und körperliche Spiel. Aber die Gelsenkirchener hielten sehr gut dagegen und bestätigten die aufsteigende Form der vergangenen Wochen. Zunächst wollte man den Gastgebern mit einer Ball-Raum-Verteidigung den Wind aus den Segeln nehmen. Zum einen weil die Zone in der Vergangenheit sich als sehr wertvoll und eingespielt herausgestellt hat, zum anderen um keine zweiten Wurfchancen zu zulassen. Vorweg genommen sei gesagt, dass unabhängig von der Verteidigungsform die Münsterländer an dem Tag in der Lage waren aus jeder winzig freien Position heraus hochprozentig zu treffen. So entwickelte sich auch in den ersten 5 Minuten ein ausgeglichenes Spiel, bis die Borkener 3 Dreier in Serie setzen und sich erstmals auf 19:12 leicht absetzen konnten (6. Spielminute). Eine Auszeit und Umstellung auf Mannverteidigung war die Konsequenz. Doch dank Guido Weber, der stark an beiden Brettern arbeitete und Adrian Kanczik, der von den Gastgeber nicht kontrolliert werden konnte, blieb man dran und so endete das erste Viertel mit 30:22.

Zu Beginn des zweiten Viertels zeigte sich warum Borken zurecht an der Tabellenspitze steht. Angeführt von Stearns und Holtkamp, die eine Menge Aufmerksamkeit auf sich zogen, trafen auch die übrigen Rollenspieler ihre Würfe recht souverän. In dieser Phase kann man den Bulmker höchstens vorwerfen, dass die letzte Konsequenz beim Step Out und in der Helpsiderotation fehlte. So setzte sich Borken sogar auf 44:27 (4.) ab. Eine weitere Stärke des Teams ist spätestens seit der Rückrunde, dass man sich niemals aufgibt. So kämpften sich die Gelsenkirchener, angeführt von einem groß aufspielenden Stefan Szafranski, wieder heran und konnten das zweite Viertel ausgeglichen gestalten (24:24).

Nach einer kämpferischen Halbzeitansprache kamen die Bulmker höchst motiviert aus der Kabine und das Trio Szafranski/Kanczik/Weber sorgte für sämtliche Punkte im dritten Viertel. Vor allem Stefan gilt ein Sonderlob für seinen Einsatz in der Defense und die Organisation des Angriffes. Zudem erzielte er sieben Punkte in den ersten vier Minuten der zweiten Halbzeit und so hatte man das Spiel wieder nahezu ausgeglichen (61:59). Doch dann schalteten sich die Schiedsrichter unerklärlicher Weise ins Spielgeschehen ein. Die gefühlte leichte Benachteiligung bei den gepfiffenen Fouls (vor allem beim Wurf) schlug um in einer Weise, dass mehrere Kontakte in der Verteidigung auf Bulmker Seite mit Fouls geahndet wurden, während auf der anderen Seite, und Borken verteidigte auch nicht immer sauber, die Pfiffe ausblieben. Darüber hinaus bekam in dieser Phase Stefan Szafranski noch ein technisches Foul weil er in der Verteidigung, beim Versuch an seinem Gegenspieler dran zu bleiben, gesperrt wurde und unsanft zu Boden ging, was die Schiedsrichter als Beschwerde über den ausbleibenden Pfiff auslegten. Darüber hinaus teilten die Schiedsrichter dem, als Co-Trainer eingetragenem, Ingo Lask mit, dass er kein Recht habe mit dem Schiedsrichtergespann zu kommunizieren. Dieses Privileg gelte einzig und allein Adrian Kanczik, der dank seiner Trainerlizenz auf dem Spielberichtsbogen eingetragen war. Fortan ignorierten das Schiedsrichtergespann die Hinweise und Kommentare des Co-Trainers völlig. In den 4 genannten Spielminuten blieben die Bulmker ohne Korberfolg und Borken konnte sich wiederum auf 75:59 (8.) absetzen. Darüber hinaus holten sich die zum Ende des Viertels Guido Weber und Stefan Szafranski jeweils ihr 4. Foul ab. So entschieden die Gastgeber das Viertel mit 27:18 für sich.

Im letzten Viertel, man hatte mittlerweile wieder auf Zonenverteidigung umgestellt, ging das Spiel hin und her. Adrian Kanczik erfreute sich mittlerweile einer Sonderbewachung, da Borken auf eine Box-And-One umgestellt hatte. Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass der Spieler mit der Nummer 10 (Holtkamp), der am Ende 44 Punkte auf seinem Konto hatte, noch mal 4 Dreier setzte. Am Ende ähnelte das Ergebnis sehr dem Hinspiel, wobei die Gelsenkirchener spielerisch weitaus mehr überzeugen konnten als damals.

Die Niederlage jetzt einzig und allein den Schiedsrichtern anzukreiden wäre zu einfach. Klar hatte man eine schlechte Phase, aber man hat an diesem Tag gegen einen Gegner gespielt, der einen sehr guten Tag erwischt hat und zurecht oben an der Tabellenspitze steht. Zufrieden war der (Co-)Trainer dennoch mit der gezeigten Leistung, die man im Spiel am kommenden Sonntag gegen Recklinghausen wiederholen möchte, bevor es in die Osterpause geht.

Ein herzlicher Dank gilt auch den mitgereisten Fans für die tolle Unterstützung

Punkte (in Klammern Freiwürfe)

Philip Schulte-Batenbrock –
Sven Kubisch 3 (1/2)
Adrian Kanczik 25
Tobias Brall 3 (3/4)
Stefan Szafranski 27 (2/2)
Arthur Rudka 3
Thomas Lewandowski 5 (3/4)
Guido Weber 15 (3/6)
Max Bräuning 2

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CSG Bulmke – TSVE Bielefeld

An diesem Wochenende spielten die heimischen Korbjäger gegen den Gast aus Bielefeld. Gegen die Ostwestfalen gab es im Hinspiel eine 40-Punkte-Niederlage, für die man sich auf jeden Fall revanchieren wollte. Neben den Verletzten Andreas Ruff und Sebastian Bräuer mussten die Bulmker noch auf Tobias Brall und Pascal Alt verzichten. Daraufhin fragte man bei Kai Dräger aus der zweiten Mannschaft nach, um ein wenig mehr Möglichkeiten zum Wechseln zu haben. Dankenswerter Weise nahm er direkt an und um es vorweg zu nehmen, er machte seine Sache sehr gut.
Bielefeld seinerseits reiste nur mit 7 Leuten an.Zu Beginn tasteten sich beide Mannschaften erstmal ein wenig ab. Kein Team konnte sich nennenswert absetzen. Beide versuchten sich an einer Mann-Mann-Verteidigung. Doch da die Helpside nicht immer funktionierte ging man wieder in die bewährte Zonenverteidigung über. Die Gäste versuchten sich ebenfalls in einer 2-3-Zone, was den Gelsenkirchenern aber auch keine übermäßigen Schwierigkeiten bereitete. Aufgrund von kleineren Konzentrations-schwächen zum Ende des Viertels konnte sich Bielefeld mit einem 7:0-Lauf erstmals mit 9 Punkten absetzen, wobei Max Bräuning, der am Freitag erstmals wieder dosiert ins Training eingestiegen ist, mit einem Dreier den Stand von 11:17 zum Ende des ersten Viertels besorgte.

Im zweiten Viertel zeigte sich Bulmke wieder in der Defense von der besten Seite. Keine einfachen Würfe, es wurde viel gesprochen und die Rebounds landeten vor allem bei Guido Weber, der einen super Job gegen die beiden Langen von Bielefeld machte. Mit einem 12:0-Lauf von der 3. bis zur 6. Minute setzten sich die heimischen Korbjäger erstmals entscheidender ab und sollten die Führung auch nicht mehr hergeben (26:19). Sowohl gegen die Zonenverteidigung, als auch gegen die Manndeckung, auf die Bielefeld wieder umstellte, spielten die Bulmker ihre Systeme souverän runter und sahen auch immer wieder die sinnvollen Ausstiege, indem der freie Mann gesucht und gefunden wurde. Mit 3 Körben aus dem Feld für die Ostwestfalen ging das zweite Viertel konsequenter Weise souverän die CSG.
Die zweite Halbzeit wollten die Gelsenkirchener genauso dominant angehen, wie in das zweite Viertel. Jedoch traf Bielfeld zu Beginn zwei ihrer vielen Versuche jenseits der 6,75-Meter-Marke und kamen so wieder auf Tuchfühlung. Einzig Arthur Rudka wusste im Angriff dagegen zu halten und so setze neben dem Korb zum 34:32 (4.) noch einen Dreier on top. Da die Defense nach dem kleinen Durchhänger wieder besser zupacke, setzten sich die Bulmker, angeführt von Adrian Kanczik, der nach seiner Wadenverletzung wieder einigermaßen schmerzfrei spielen konnte, langsam aber sicher wieder ab. So konnte die CSG auch das dritte Viertel mit 20:15 für sich entscheiden.

Im letzten Viertel kamen die Ostwestfalen noch mal durch einen 7:0-Lauf bis zur 4. Spielminute auf 54:45 heran, jedoch hatte man an diesem Tage nicht den Eindruck, dass die Bulmker an diesem Tag sich noch mal die Butter vom Brot nehmen lassen würden. So hielt Adrian Kanczik mit 9 Punkten in Serie die Bielefelder im Alleingang auf Distanz. 2 Minuten vor Schluss und beim Stande von 61:50 war dann der Wille der Ostwestfalen endgültig gebrochen und die Bulmker führten das Spiel konzentriert zu Ende. Am Ende setzten die Bulmker 7 Dreier. Hervorzuheben ist an diesem Tag aber nicht nur die geschlossene Mannschaftsleistung und die kämpferische Leistung, sondern vor allem auch was spielerisch gezeigt wurde macht Lust auf mehr.

Lohn für die gute Leistung ist der vierte Platz in der Tabelle und fünf Siege aus den sechs Spielen der Rückrunde. Somit fahren die Gelsenkirchener mit breiter Brust und einer großen Portion Selbstbewusstsein nächsten Woche zum Tabellenführer nach Borken.

Punkte (in Klammern Freiwürfe)

Sven Kubisch 2 (0/2)
Adrian Kanczik 23 (2/3)
Stefan Szafranski 10
Thomas Lewandowski 4
Arthur Rudka 11 (1/2)
Guido Weber 7 (1/3)
Max Bräuning 12 (1/2)
Philip Schulte-Batenbrock 3
Kai Dräger –

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SC Buer Hassel – CSG Bulmke

Die Vorzeichen standen denkbar ungünstig für die prestigeträchtige Partie gegen die Gelsenkirchener, nördlich vom Kanal. Pascal Alt musste passen und neben den Dauerverletzten Andreas Ruff gesellt sich auch seit 2 Wochen Max Bräuning mit einer Zerrung und Sebastian Bräuer, der beim Abschlusstraining sich den Fuss vertreten hatte und so nicht ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Auch Adrian Kanczik ging angeschlagen in die Begegnung, hatte er sich doch am Dienstag eine Muskelverletzung in der rechten Wade zugezogen.

Mit den verbliebenen Spielern war die Marschroute schnell klar. Hinten eine Zonenverteidigung, ohne offene Würfe zuzulassen und vor allem keine zweiten Wurfchancen. Vorne clever, übersichtlich spielen und wenig einfache Fehler produzieren. Gesagt getan, funktioniert auch sehr gut, allerdings hatten die Schiedsrichter zu Beginn recht einseitig gepfiffen. 6 Fouls auf Bulmker Seite, davon 2 gegen Guido Weber, null auf Seite des SC Hassel. Es dauerte ein wenig bis beide Teams ins Spiel gefunden hatten, doch die taktische Vorgabe wurde von den Bulmkern gut umgesetzt und man konnte sich ein wenig absetzen. Mit Freiwürfen konnten die Gastgeber noch mal auf 9:14 zum Ende des ersten Viertels verkürzen.

Im zweiten Viertel leistete sich der Gast aus dem Gelsenkirchener Süden eine etwas längere Schwächephase. Robert Geier und der ehemalige Bulmker Marco Pothmann trafen je zweimal jenseits der Dreierlinie. So ging Hassel erstmals dank eines 17:7-Laufes in Führung. Doch glücklicher Weise ging auch diese Phase vorbei. Was nicht so einfach zu verkraften war, war ein fragwürdiges Offensivefoul von Guido Weber, gefolgt von einem technischen Foul, kurz vor der Halbzeitsirene. Eine schwere Hypothek, aufgrund der dünnen Personaldecke, vor allem auf der Centerposition. Trotzdem ging man nur mit einem Zweipunkterückstand in die Halbzeitpause.

Das dritte Viertel ging hin und her, ohne dass sich ein Team großartig absetzen konnte. In der 6. Spielminute holte sich Guido Weber, der bis dato durchgespielt hatte, sein 5. Foul ab. In der Folge konnte Hassel sich durch einen 7:0-Lauf auf 42:36 absetzen. Eine Auszeit musste her und die Bulmker waren sich sofort einig, dass man sich so einfach nicht geschlagen geben wollte. Angeführt von einem stark aufspielenden Stefan Szafranski, der das Spiel gut organisiert hat, Sven Kubisch und Arthur Rudka, die unermüdlich gekämpft haben und Tobias Brall, der trotz Prüfungsphase sich für das Spiel freigeschaufelt hat. Das dritte Viertel ging noch mal an die Gastgeber und Bulmke lag vor Beginn des letzten Viertels mit 4 Punkten im Rückstand.

Die letzten 10 Minuten musste Adrian Kanczik, der aufgrund seiner Verletzung nicht bei 100% war, auf die Zähne beißen. Ebenso wie Thomas Lewandowski, der als verbleibender Center durchspielen musste und seine Sache sehr gut machte. Die notwendige Intensität und Willensstärke, vor allem in der Defensive, bekamen die Bulmker aber von Philip Schulte-Batenbrock, der die Abwehr organisierte und dafür sorgte, dass die Hasseler keine einfachen Würfe bekommen sollten. Doch die letzte Minute war nichts für schwache Nerven. Hassel führte 56:53, bevor Adrian Kanczik zum Korb zog und gefoult wurde. Der Hasseler Spieler beschwerte sich nach Ansicht des Schiedsrichtergespanns zu sehr, so dass es noch ein technisches Foul hinzu gab. Adrian Kanczik verwandelte alle 4 Freiwürfe sicher. Auf der Gegenseite verwarf Hassel zwei Freiwürfe und den Schnellangriff konnte Hassel nur mit einem unsportlichen Foul unterbinden. Arthur Rudka verwandelte sicher und Bulmke führte mit 3 Punkten. Hassel wieder ohne Korberfolg und stoppt die Uhr. So führte die CSG 10 Sekunden vor Schluss mit 4 Punkten und das Spiel schien entschieden. Bulmke wollte ein wenig Zeit von der Uhr nehmen aber auf keinen Fall foulen. Leider wurde Marcel Witt dann doch beim Dreier und so führte man nur noch mit einem Punkt, 4 Sekunden vor Schluss. Foul an Arthur Rudka, der wieder beide Freiwürfe souverän versenkte. Diesmal setze Bulmke die Vorgabe besser um und es wurde ein normales Foul so dass Hassel nur 2 Freiwürfe zugesprochen bekam, die Alexander Spiekermann beide verwandelte. Beim Einwurf wurde Stefan Szafranski gefoult, der 0,3 Sekunden vor Schluss beide Freiwürfe daneben setzte und Hassel so die Chance nahm über einen Einwurf noch einen gezielten Wurf auf den Korb zu bringen. So gewannen die Basketballer aus dem Gelsenkirchener Süden das letzte Viertel mit 19:24 und somit auch das Stadtduell.

Punkte (in Klammern Freiwürfe)

Philip Schulte-Batenbrock –
Sven Kubisch 4 (4/6)
Adrian Kanczik 14 (9/12)
Tobias Brall 2
Stefan Szafranski 13 (5/9)
Arthur Rudka 6 (4/4)
Thomas Lewandowski 12 (2/2)
Guido Weber 11 (1/2)

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CSG Bulmke – Gütersloher TV

An diesem Wochenende hatten die heimischen Korbjäger das Tabellenschlusslicht aus Gütersloh zu Gast. Mit den Ostwestfalen hatte man noch ein Hühnchen zu rupfen, ging doch die Hinrundenpartie mit 70:62 an die Gäste. Besonders ärgerlich wenn man bedenkt, dass es lange Zeit der einzige Sieg war, den Gütersloh aufweisen konnte. So traten die Gäste die Reise nach Gelsenkirchen auch nur mit 8 Mann an. Auf der anderen Seite konnten die Bulmker auf Pascal Alt wieder zurück greifen, mussten jedoch spontan auf Philip Schulte-Batenbrock (Grippe) und Max Bräuning verzichten. Letzterer fällt mit einer Zerrung wohl für mindestens 4 Wochen aus.

Aber von den personellen Voraussetzungen wollte man sich nicht ablenken lassen und die Partie wie jede andere auch bestreiten. Gesagt getan und durch 2 schnelle Körbe ging man mit 4:0 in Front. Doch das war es erstmal für längere Zeit. Die Ostwestfalen erschreckend schwach und auch einfache Fehler in der Verteidigung der Bulmker blieben ungesühnt. Die Gastgeber auf der anderen Seite spielten eigentlich recht ordentlich die Systeme runter und kamen auch zu offenen Würfen, doch es fehlte am Ende ein wenig die Prazision. Somit kam auch keine richtige Ruhe ins Spiel der Bulmker und über 6:2 nach 5 Minuten (!) glichen die Gäste 2 Minuten vor Schluss auf 6:6 aus. Eine Auszeit und die Maßgabe den Ball eher ans Brett zu bringen fruchtete, wo Thomas Lewandowski mit 4 Punkten die Führung auf 12:6 ausbaute, was auch gleichzeitig das Ende des ersten Viertels bedeutete.

Das zweite Viertel ähnelte vom spielerischen stark dem Ersten. Zu allem Überfluss holte sich Guido Weber relativ schnell gegen körperlich robust spielende Gegner sein drittes Foul ab. Somit sah man sich gezwungen auf eine Zonenverteidigung umzustellen, was aber auch nicht völlig abwegig war, weil die Gäste von außen noch ungefährlicher waren als die Gelsenkirchener. Und trotzdem kam das Team aus Gütersloh noch mal auf 16:15 (6.) heran, was die zweite Auszeit zur Folge hatte. Das sollte dann aber auch das letzte Mal sein, dass Gütersloh in Schlagdistanz war. Mit einem 9:0-Lauf, vor allem ddank Adrian Kanczik und Tobias Brall, aber auch durch gutes umschalten von Pascal Alt, stellte man die Weichen wieder auf Sieg. So ging das zweite Viertel mit 13:11 an das Heimteam.

In der Pause hatten man noch mal intensiv gesprochen worauf man in der Zonenverteidigung achten wollte und so schaffte man es auch die Gütersloher die ersten sieben Minuten ohne Korberfolg zu halten. Doch nicht nur die Verteidigung, sondern auch die Transitiondefense funktionierte hervorragend. Es wurden keine leichten Punkte zugelassen, oder man hatte die Gäste so gut gestellt, dass sie überhastet den Ball ins Aus gepasst haben. Auf 33:17 setzte man sich dann in der 7. Spielminute ab und führte zum Ende des dritten Viertels mit 37:22.

Auch das letzte Viertel verlief einigermaßen unspektakulär. Somit endete das Spielchen nach 84 Minuten mit einem Sieg der Gelsenkirchener.

Ein Blick auf den Bogen verriet, dass kein Team einen Treffer jenseits der Dreipunktelinie setzen konnte. Das wird sich im nächsten Spiel beim SC Hassel aber garantiert wieder ändern. Weiter geht’s dann am 24.02. um 16 Uhr in der Halle am Röttgersweg.

Punkte (in Klammern Freiwürfe)

Pascal Alt –
Sven Kubisch 2
Sebastian Bräuer 2
Adrian Kanczik 17 (5/8)
Tobias Brall 6 (2/2)
Stefan Szafranski 6
Thomas Lewandowski 10 (2/2)
Arthur Rudka 2
Guido Weber 11 (1/2)

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SCW Kinderhaus – CSG Bulmke

An diesem Wochenende ging es für die Gelsenkirchener Korbjäger ins Münsterland. Neben Andreas Ruff und Pascal Alt, musste man die Fahrt leider noch spontan ohne  Sebastian Bräuer antreten. Doch aufgrund der guten Leistungen in der jüngsten Vergangenheit fuhr man mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein zum Tabellenzweiten.

So startete man auch gut in die Partie und übernahm zu Beginn des Spiels die Initiative. Kinderhaus bemühte ebenfalls eine Zonenverteidigung, jedoch ließen sich die Bulmker dadurch nicht großartig beeindrucken. Auch die angedeutete Pressverteidigung und die Versuche kurz hinter der Mittellinie den ballführenden Spieler zu doppeln brachten keine Ballverluste auf Seiten der Gelsenkirchener. Allerdings entschied sich das Schiedsrichtergespann bei der Mannverteidigung der Bulmker auf eine sehr kleinliche Linie, was schnell zum erreichen der Teamfoulgrenze führte und die Gastgeber an die Freiwurflinie brachte. So beflügelt beendete Kinderhaus das erste Viertel mit einem 9:0-Lauf und ging mit einer 26:15-Führung in die Viertelpause.

Also stellte man selber auf eine Zonenverteidigung um und die Auswirkung war schnell und offen sichtbar. Kein einfacher Zug zum Korb und wenig Platz für die Münsteraner, die im Wesentlichen versuchten um die Zone herum zu passen und so die Verteidigung auseinander zu ziehen. Doch hier zeigten die Bulmker, dass sie in der letzten Zeit viel dazu gelernt haben. In der Zone wurde Beton angerührt und den freien Schützen von außen wurde durch viel Engagement und Schnelligkeit kaum Platz und Zeit zum Werfen gelassen. Konsequenter Weise kamen die Gastgeber im zweiten Viertel lediglich zu 2 Feldkorberfolgen und Bulmke konnte das Spiel zur Halbzeit nahezu ausgleichen.

In der zweiten Halbzeit gingen die heimischen Korbjäger schnell in Führung. Konzentriert in der Verteidigung und schnelles Umschalten brachte nicht nur die Führung, durch die gute Defense baute man diesen Vorsprung auch auf 8 Punkte aus (7. Spielminute 34:42). In dieser Phase zeigte sich einmal mehr wie wertvoll Guido Weber für die Bulmker Korbjäger ist. Obwohl er häufig im Angriff unbestraft attackiert wurde, sammelte er viele Rebounds auf beiden Seiten und setzte sich immer wieder am offensiven Brett durch. Doch zwei Dreipunktewürfe und zwei einfache Körbe für Münster brachten das Spiel wieder in die Ausgangsstellung zurück. 44:44 zum Ende des dritten Viertels.

Das letzte Viertel begann für beide Teams sehr ausgeglichen und beide konnten sich nicht entscheidend absetzen. Jedoch merkte man den Bulmkern die Intensität der Verteidigung an und die Dreipunkteschützen wurden nicht mehr so schnell markiert wie zuvor. In der 5. Spielminute setzten die Gastgeber 2 Dreier und setzten sich erstmals wieder deutlicher ab (56:49). Die starken Gelsenkirchener gaben sich aber nicht auf und kämpften sich, angeführt von Guido Weber und den beiden Aufbauspielern Stefan Szafranski und Sven Kubisch wieder auf 58:58 (7.) heran. Doch wiederum zwei Dreier konnten die Gelsenkirchener nicht mehr kontern. Auch die taktische Vorgabe die Uhr zu stoppen brachte nichts ein, da Münster die Freiwürfe (5/6) sicher verwandelte. Somit gewann am Ende Münster das letzte Viertel deutlich (25:16) und somit auch das Spiel.

Jedoch konnten die Bulmker mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden sein. Im Endeffekt war man bis auf die letzten zwei Minuten vom ersten und vierten Viertel sogar das bessere Team. Am kommenden Wochenende ist karnevalsbedingt spielfrei, bevor es am 17. Februar zu Hause gegen das Schlusslicht aus Gütersloh weitergeht.

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BBG Herford II – CSG Bulmke

Das erste Spiel in 2013 war für die Gelsenkirchener Korbjäger die weiteste Auswärtsfahrt der Saison und führte ins tiefe Ostwestfalen. Das letzte Spiel der Hinrunde und auch die komplette Rückrunde muss die Bulmker Erstvertretung auf seine beiden Center Stephan Reinboldt und Paulius Liegus verzichten. Während Stephan sein Basketballglück fortan bei der DT Ronsdorf sucht, kann Paul aus zeitlichen Gründen das Team nicht mehr unterstützen.

Nach der langen Fahrt fanden die Bulmker nicht so richtig ins Spiel, packten aber in der Defense einigermaßen gut zu. So entwickelte sich ein Spiel, an dem Verteidigungs- und Reboundfreunde sich stark für begeistern konnten, da auch die Herforder nicht wirklich zu überzeugen wussten. Und so konnte man das erste Viertel auch mit 12:13 für sich entscheiden.

Das zweite Viertel ist eigentlich schnell beschrieben. Es lief nichts zusammen. Egal was die Gelsenkirchener auch versuchten, es schien nicht zu funktionieren. Zum Teil fiel man wieder in alte Muster zurück, wo man viel zu statisch in der Offensive zu Werke gegangen ist. Jedoch brannten auch die Hausherren nicht wirklich ein Feuerwerk im Angriff ab, allerdings wussten sie die vermeidbaren Turnover der CSG durch einfache Schnellangriffe in Punkte umzumünzen. Zur Pause war Herford also mit 12 Punkten in Front, was aber auch nicht wirklich als Vorentscheidung gewertet werden kann.

Allerdings kamen die Bulmker auch nicht mehr wirklich gefährlich nahe heran. Die zweite Halbzeit spielte man im Angriff wieder so wie sich der Trainer das vorstellt, mit Herz, Verstand und einer gesunden Portion Selbstvertrauen. Doch an diesem Tag schien man sich nur auf eine Sache konzentrieren zu können. So schmolz der Vorsprung der Heimherren nicht dahin, sondern vor allem dank eines Spielers wuchs er weiterhin an. Auch wechselnde Verteidigungen brachten nicht den erwünschten Erfolg und so ging ein gutes Viertel mit 25:19 ebenfalls an Herford.

Auch im letzten Viertel steckte die CSG nicht auf, war aber auch nicht in der Lage noch mal das Spiel spannend zu machen. Am Ende siegten die Gastgeber verdient und man musste sich ohne Zählbares auf den 160 KM langen Heimweg machen. In der nächsten Woche geht es zum Rückrundenauftakt nach Marl.

Philip Schulte-Batenbrock 4
Sven Kubisch –
Sebastian Bräuer 2 (0/0)
Adrian Kanczik 15 (1/1)
Stefan Szafranski –
Tobias Brall 8
Thomas Lewandowski 2
Arthur Rudka 6
Guido Weber 9 (1/4)
Max Bräuning 4

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CSG Bulmke – Hertener Löwen 2

An diesem Wochenende stand nicht nur das erste Heimspiel in 2013 an, sondern es war gleichzeitig das erste Pflichtspiel in der heimischen Wildenbruchhalle. Auch die neuen Linien wurden mittlerweile im Boden eingezeichnet, wenn auch hier definitiv Potenzial nach oben vorhanden war.

Man freute sich auf ein Wiedersehen mit Johann Rockel und da die Erstvertretung von Herten bereits am Vortag spielte, liefen gleich auch noch 4 Akteure auf, die gleichzeitig in der ProB im Kader stehen.
Aber davon wollte man sich nicht beeindrucken lassen, auch wenn man weiterhin auf Andreas Ruff, Arthur Rudka und Pascal Alt verzichten musste.Von Anfang an traten die Bulmker selbstbewusst auf und ließen keinen Zweifel daran wessen Heimspiel das war. Vor allem in der Verteidigung wurde der Einsatz und die Übersicht aus dem Spiel gegen Marl rüber gerettet. So mussten die Hertener für jeden Wurf hart arbeiten und so schlichen sich einfache Fehler ein und die Abpraller landeten überwiegend bei den Gelsenkirchenern. Die Nachbarn agierten ihrerseits mit einer Zonenverteidigung, womit die Gastgeber anfangs so ihre liebe Mühe hatten. Zwar wurde der Ball schnell gepasst, insgesamt aber doch zu statisch und die Würfe von außen fanden nicht ihr Ziel. So verharrte der Spielstand tatsächlich zwischen der 4. und 7. Spielminute bei 5:3 für Bulmke. Eine Auszeit und ein geänderte Marschroute schien dann die Initialzündung zu geben. Das Spiel wurde variabler und der Ball immer häufiger über. die Schnittstellen der Verteidigung ans Brett gebracht. So endete das erste Viertel mit 13:6 für die CSG.

Auch das zweite Viertel war wieder vor allem geprägt durch eine hervorragende Defense. Die jungen Spieler der Gäste kamen nicht ins laufen und den gewohnten Zug zum Korb haben die Bulmker clever und mit Teamwork sehr gut unterbunden. Die teilweise verzweifelten Würfe aus der Distanz waren an diesem Tage keine großartige Bedrohung. So setze man sich in der 3. Spielminute erstmals mit 10 Punkten ab und baute die Führung bis zur 9. Minute auf 27:10 weiter aus. Vor allem konnte man sehr zufrieden mit dem Umschalten von Abwehr auf Angriff und umgekehrt sein. Herten gelang es überhaupt nicht ins Laufen zu kommen und andersherum streuten die Bulmker den ein oder anderen Fastbreak ein. So ging auch das zweite Viertel deutlich mit 14:6 an die Hausherren.

Die zweite Halbzeit wollte man wie die erste begehen, also weiter aggressiv am Ball und keine einfachen Punkte zulassen. Das klappte anfangs nicht so gut und als sich Stefan bei einem Zusammenstoß einen Bluterguss im Knie zuzog hatte man kurz komplett den Faden verloren. Herten kam auf 29:19 heran und eine Auszeit musste her. Nachdem man sich kurz gesammelte hatte legten die Bulmker einen 10:0-Lauf hin und es roch nach einer Vorentscheidung. Daran änderten die schnellen 5 Punkte der Gäste nichts mehr, auch wenn damit das Viertel 12:12 Unentschieden ausging.

Im letzten Viertel wechselten die Gastgeber noch mal munter durch, ohne dass ein Bruch ins Spiel der Gelsenkirchener kam. Im Gegenteil, jeder machte ein gutes Spiel, wenn auch der ein oder andere vermeidbare Ballverlust dabei war. Insgesamt stand die Verteidigung aber durchweg gut und so freute man sich am Ende über einen souveränen, ungefährdeten Sieg.

Am kommenden Sonntag geht es dann zum Tabellenzweiten nach Kinderhaus. Wobei man mit der gezeigten Leistung sich durchaus Chancen ausrechnen kann.

Punkte (in Klammern Freiwürfe)

  • Philip Schulte-Batenbrock 6
  • Sven Kubisch 6 (4/4)
  • Sebastian Bräuer 5 (1/2)
  • Adrian Kanczik 12 (2/2)
  • Tobias Brall 7 (2/2)
  • Stefan Szafranski 3
  • Thomas Lewandowski 9 (1/1)
  • Guido Weber 8 (2/4)
  • Max Bräuning 12 (2/2)
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Marler BC – CSG Bulmke

Nachdem der langen Fahrt ins östliche Westfalen letzte Woche machte an diesem Sonntag das Wetter die Anfahrt ins benachbarte Marl erheblich schwieriger als erwartet. Neben dem Langzeitverletzten Andreas Ruff traten die Gelsenkirchener ebenso ohne Arthur Rudka (leichte Lungenentzündung) und Pascal Alt an. In Marl hatten die Bulmker Basketballer in der Vergangenheit nicht viel zu bestellen. Zudem haben die Marler mit Kreshni Gashi wieder einen alten Hasen in Ihren Reihen, der in der letzte Saison zusammen mit Recklinghausen in die ProB aufgestiegen ist. Allerdings konnte sein Bruder Burim sich aufgrund einer Verletzung diesmal komplett aufs coachen konzentrieren.

Die Gelsenkirchener waren diesmal von Beginn an hellwach, was man von den Gastgebern nicht sagen konnte. Bulmke nutzte die Freiräume die sich boten konsequent aus und sammelten in der Defense fleißig die Rebounds ein. So spielten sie in den ersten 5 Minuten einen 11:0-Vorsprung heraus. Dass das Spiel nicht zu Null ausgehen würde war jedem klar, aber man konnte sehen, dass die Mannschaft aus dem vergangenen Spiel gelernt hat. In der Offensive bewegten sich die Bulmker sehr gut und kreierten so viele Räume und in der Verteidigung verteidigte man den Wurf, als auch den guten Zug zum Korb sehr ordentlich. So ging das erste Viertel auch verdient mit 15:24 an die Gäste aus Gelsenkirchen, von denen Adrian Kanczik bereits 13 zusteuerte.

Das zweite Viertel war, analog zur letzten Woche, eigentlich wieder zum vergessen. Mitunter leichte Ballverluste wandelten die Marler durch Schnellangriffe in einfache Punkte um. Auch die Mannverteidigung klappte nicht mehr so gut, so dass man auf eine Zonenverteidigung umstellte. Das klappte an diesem Tage auch ganz gut, weil Marl mit 3 Dreiern auch weit unter ihren Möglichkeiten blieb. Allerdings lag in diesem Viertel das Problem auch eher in der Offense. Teilweise verstrickte man sich in Einzelaktionen, teilweise verfiel man wieder in ein altes Muster, dass das Angriffsspiel zu statisch war. Und so kamen die Gastgeber Punkt für Punkt heran und beendeten das zweite Viertel mit einem Dreier und das Spiel war wieder nahezu ausgeglichen (33:34).

Man kam eigentlich ganz gut in die zweite Halbzeit und durch schnelle Punkte am Brett wieder einen kleinen Vorsprung herausspielen, doch es offenbarte sich eine kleine Schwäche im dritten Viertel an, da lediglich Adrian Kanczik und Guido Weber (10 seiner 14 Punkte) Punkte auf die Anzeigetafel brachten. Und so übernahm Marl erstmalig die Führung in der 25. Minute. Doch die Bulmker bewiesen Moral und ließen sich die Butter nicht so einfach vom Brot nehmen. Man ließ sich nicht abschütteln und ging mit einem Dreipunkterückstand ins letzte Viertel.
Guido Weber blieb erstmal draußen aufgrund seiner 4 Fouls und so war der hintere Teil der Zone mit Max Bräuning, Philip Schulte-Batenbrock und Sebastian Bräuer ein wenig kleiner bestückt. Doch die notwendige Intensität stimmte auf jeden Fall und man rochierte sehr stark in der Verteidigung. So kamen die langen Center von Marl nicht zum Zug und auch die Rebounds landeten dank guter Teamarbeit bei den Bulmkern. Vor allem Sebastian Bräuer machte hier einen hervorragenden Job. Mit einem Dreier von Philip war das Spiel bei 51:51 wieder ausgeglichen. 2 Minuten später sorgte Sven Kubisch mit einem Dreier wieder für einen Führungswechsel zugunsten der Gäste. Diese wollte man auch nicht mehr abgeben, vor allem weil Sven noch mal guten zug zum Korb bewies und Tobias Brall schloss einen Schnellangriff überlegt ab. Knapp drei Minuten vor Schluss führte man dann mit 56:64 was locker zum Sieg reichen sollte. Zwar gelangen den Bulmkern nur noch 1 Korb aus dem Feld und 1 Freiwurf von 6 Versuchen, aber an diesem Tag konnte man sich auf die Defense verlassen und so konnte man wie im Hinspiel einen Sieg gegen Marl einfahren.
Dieser Sieg war ein Sieg des Kollektivs und man konnte sich im Abstiegskampf ein wenig Luft verschaffen. In der nächsten Woche darf man endlich wieder Basketball in der guten alten Wildenbruchhalle spielen. Zu Gast ist die Zweitvertretung der Hertener Löwen. Anwurf ist um 16 Uhr am Sonntag den 27.01.

  • Philip Schulte-Batenbrock 3
  • Sven Kubisch 7 (2/6)
  • Sebastian Bräuer
  • Adrian Kanczik 25 (5/11)
  • Stefan Szafranski 6
  • Tobias Brall 3 (1/2)
  • Thomas Lewandowski 2
  • Guido Weber 14 (2/2)
  • Max Bräuning 7 (3/5)
Veröffentlicht in 1. Herren, Spielberichte.

CSG Bulmke – UBC Münster 3

Am Wochenende kam die Drittvertretung des UBC Münster in die Hallen der GSÜ und im Gegensatz zu den Wulfenern haben die Münsteraner eher erfahrene Spieler in ihren Reihen. Die Vorzeichen waren mit dem Spiel vergangene Woche vergleichbar, da Stefan Szafranski immer noch nicht einsetzbar war und Pascal Alt ebenfalls ausfiel. Neben dem Langzeitverletzten Andreas Ruff war auch noch Thomas Lewandowski nicht mit von der Partie.

Das Spiel konnte erst verspätet angepfiffen werden, da das Schulzentrum in Ückendorf trotz der Größe wohl doch nicht so leicht zu finden ist. Aber dann wurde doch noch Basketball gespielt und beide Teams schienen sich heute nicht auf die Defense konzentrieren zu wollen. Da die Manndeckung überhaupt nicht funktionierte stellten die Hausherren frühzeitig auf Zonenverteidigung um. Doch auch hier passten die routiniert aufspielenden Münsteraner um die Zone und erspielten sich frei Würfe. Allerdings verfehlten diese nun häufiger ihr Ziel und Bulmke sammelte die Rebounds ein. Mit einem Dreier von Tobias Brall endete das erste Viertel mit 24:21.

Den Lauf zum Ende des Viertels nahm man gut mit herüber und die Führung konnte kontinuierlich ausgebaut werden, vor allem weil man den Ball gut bewegte und als Team zusammen spielte. Bei 30:21 und 32:25 hatten die Bulmker das Spiel gut im Griff, jedoch schlichen sich dann wieder unerklärliche Fehler ein. So wurde der Gegner wieder aufgebaut und die beiden einzigen Fouls in der ersten Halbzeit waren bei erfolgreichen Würfen. Zu allem Überfluss knickte Sebastian Bräuer noch unglücklich um und konnte nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen. Hoffentlich nichts ernsteres. Am Ende konnte kein Team das Viertel für sich entscheiden und die Gastgeber gingen mit einer 3-Punkte-Führung in die Pause.

In den ersten drei Minuten der zweiten Hälfte des Spiels ließen die Bulmker keine Münsteraner Punkte zu, erzielten selber aber selbst nur 6 Punkte und mit einem Dreier von Sven Kubisch führte man 54:42 (5.). Alles schien in die richtigen Bahnen zu laufen jedoch wurde das Spiel nun hektischer und die Mannen von Trainer Ingo Lask hatten erhöhten Gesprächsbedarf mit dem Schiedsrichtergespann, als sich auf ihr eigenes Spiel zu konzentrieren. So schmolz der Vorsprung dahin und binnen 4 Minuten hatten die Gäste mit einem 11-0 Lauf das Spiel gedreht und führten nun ihrerseits 54:55. Dies schien aber der Weckruf zu sein, den die Bulmker brauchten. Fortan war man in der Offensive präsenter, die Einzelaktionen wurden eingestellt und die Mitspieler wurden besser in Szene gesetzt. Trotzdem entschieden die Gäste das Viertel mit 16:18 für sich.

Im letzten Viertel entwickelte sich ein enges Spiel, wobei Münster eher sein heil außerhalb der Zone suchte, brachte Bulmke den Ball immer wieder gut ans Brett. Denn hier befand sich Guido Weber in guter Form und auf erhöhter Betriebstemperatur. Er sicherte wichtige Rebounds auf beiden Seiten und scorte im diesem Viertel allein 9 Punkte. Die Führung wechselte ständig und zum Ende hin waren die Bulmker einen Wimpernschlag vorne. Beim Stande von 81:79 und Ballbesitz Münster entschied sich Jan Sprünken zum Korb zu ziehen, doch der einfache Korbleger wurde verhindert und die Nerven versagten ihm an der Freiwurflinie. Den Rebound sammelte Guido Weber ein, der auf der anderen Seite 3 Sekunden vor Schluss den Endstand herstellte. So ging das letzte Viertel mit 24:21 und das gesamte Spiel verdienter maßen an die CSG.

Jetzt ist erstmal spielfrei bis zum 12.01.2013 wo es nach Herford geht. Hoffnungsvoller lichtet sich das Lazarett bis dahin wieder ein wenig mehr.
Allen ein paar schöne Basketballfreie Tage, ein frohes Fest und einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr.

Punkte (in Klammern Freiwürfe).

Philip Schulte-Batenbrock –
Sven Kubisch 10 (1/2)
Sebastian Bräuer 3
Adrian Kanczik 18 (3/4)
Tobias Brall 7 (2/4)
Stephan Reinboldt 2
Paulius Liegus 2
Arthur Rudka 4 (1/1)
Guido Weber 26 (4/7)
Max Bräuning 11 (2/2)

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BSC Wulfen 2 – CSG Bulmke

Nach der Niederlage am vergangenen Wochenende in Recklinghausen mussten die heimischen Korbjäger wieder zu einem Auswärtsspiel im Vest antreten. Diesmal bei der Zweitvertretung des BSV Wulfen, welche ebenfalls nicht die starken Leistungen aus der letzten Saison abrufen können und somit auch gegen den Abstieg spielen. Aber das ist am Ende vielleicht auch von Vorteil sein, weil die Kandidaten, die den Abstieg unter sich ausmachen sehr eng beieinander liegen.

Die Vorzeichen standen wiederum nicht optimal, zumal am Freitag sich noch Pascal Alt vom Training und Spiel abmeldete. Erschwerend kam hinzu, dass Stefan Szafranski wieder ein zwicken in der operierten Leiste verspürte und somit ein Einsatz nicht infrage kam. Somit standen mit Philip Schulte-Batenbrock und Sven Kubisch nur noch zwei gelernte Aufbauspieler zur Verfügung. Auf der anderen Seite hatte Trainerkollege Berthold Ulrich auch nur 7 Spieler zur Verfügung.

So begannen die Bulmker das Spiel auch wie die Feuerwehr und führten schnell mit 0:6, so dass sich Wulfen gezwungen sah die erste Auszeit nach 90 gespielten Sekunden zu nehmen. Doch auch hierdurch ließen sich die Bulmker nicht irritieren. Sowohl beim Zug zum Korb zeigten die Hausherren wenig Gegenwehr und die offenen Würfe wurden konsequent genutzt. So baute man die Führung dank eines Dreiers von Arthur Rudka und Adrian Kanczik, der sein Punktekonto schon auf 9 heraufgeschraubt hat, in der sechsten Minute auf 10:22 aus und Wulfen nahm seine zweite Auszeit. Dass man die hohe Trefferquote nicht aufrecht halten würde war klar, aber in der Folgezeit verstrickte man sich in der Offensive zu häufig in Einzelaktionen und verlor das eine oder andere mal zu leicht den Ball. Zum Glück konnten die Gastgeber daraus kein Kapital schlagen und so ging das erste Viertel mit 17:26 an die Gelsenkirchener.

Das zweite Viertel hatten die Bulmker ebenfalls über weite Strecken gut im Griff. Vor allem wurde die Vorgabe den Ball ans Brett zu bringen sehr gut umgesetzt, zumal Wulfen nur über einen etatmäßgen Center verfügte. So scorten die Gäste sehr konsequent in der Zone, konnten sich aber nicht weiter absetzen, da die Wulfener ihre Halle offensichtlich sehr gut kannten und anfingen durch Dreipunktewürfe immer wieder kleine Nadelstiche zu setzen. An eine Umstellung der Verteidigungsform war an diesem Tage nicht zu denken. Nachdem man in der Zwischenzeit (7. Spielminute) das Polster auf 13 Punkte ausgebaut hatte, ging das zweite Viertel ebenfalls an die Bulmker, vor allem dank Guido Weber, der die letzten 8 Punkte für die Gäste erzielte.

Eigentlich wollte man das Erfolgsrezept aus dem zweiten Viertel beibehalten, jedoch war mit Guido Weber eine entscheidende Zutat mit 3 Fouls belastet. Im Angriff wurden die Aktionen mitunter hektischer, vor allem weil auch ein wenig die Sicherheit aus der stabilen Verteidigung heraus fehlte. Immer häufiger kamen die Wulfener mit einfachen Pick-and-Roll Aktionen zum Erfolg. Als man dann ein wenig tiefer in der Verteidigung stand, klappte die Rotation nicht so reibungslos und die kurzen Freiräume wurden von den Dreipunkteschützen gnadenlos ausgenutzt. In der 6. Spielminute nahm Coach Lask seine erste Auszeit in dieser Halbzeit, da der Vorsprung auf 50:54 zusammen geschmolzen war. Die Grundproblematik war dadurch leider nicht gelöst, drei Minuten später war der Spielstand mit 59:59 ausgeglichen. In dieser Phase antwortete Sven Kubisch, das das Spiel in der gesamten zweiten Halbzeit sehr gut geleitet hat, mit zwei wichtigen Dreiern und hielt so die Gastgeber weiter auf Abstand. Guido Weber besorgte dann mit einem durchgetauchten Rückwärtskorbleger den Stand zum Ende des dritten Viertels (59:64).

Beruhigend war dieser Vorsprung jedoch nicht und so entwickelte sich ein sehr abwechslungsreiches Spiel, was kaum spannender hätte sein können. Nach drei Minuten war der Vorsprung wieder dahin und es Stand 71:71. Das Spiel lief jetzt vor allem über Adrian Kanczik und Max Bräuning, da die Gegenspieler sich häufig nur durch Fouls behelfen konnten. Das Problem lag aber nach wie vor nicht in der Offense, sondern in der Defense, wo sich Tim Gorontzi, der bis dato noch gar nicht in Erscheinung getreten ist, mit 3 Dreiern und 11 Punkten, stark ins Spielgeschehen einklinkte. Wiederum in der 6. Spielminute musste eine Auszeit beim Stande von 78:78 herhalten und in der Folge klappte die Rotation so gut, dass kein Dreier der Wulfener mehr sein Ziel fand. Spannend wurde dann die letzte Minute noch mal. Beim Stande von 85:87 verwarf Guido Weber beide Freiwürfe, allerdings fischte man sich den Offensivrebound und im Gewühl konnte Guido den Vorsprung wieder auf 4 Punkte ausbauen. Nach den anschließenden erfolglosen Korbaktionen auf beiden Seiten verkürzte Wulfen 15 Sekunden vor Schluss auf 2 Punkte. Auszeit, kein Foul durch die Gastgeber in der Hoffnung die 8-Sekunden-Regel würde helfen, doch Arthur Rudka brachte den Ball über die Linie und wurde 1,8 Sekunden vor Schluss gefoult. Der erste war daneben, der zweite saß, so dass nach Auszeit Wulfen der Einwurf an die Mittellinie verlegt wurde. Doch in der kurzen Zeit schafften es die Heimmannschaft nicht mehr gezielt auf den Korb zu werfen und somit endete das Spiel 87:90 und die Bulmker nahmen 2 wichtige Punkte mit nach Gelsenkirchen.

Mit diesem wichtigen Sieg haben die Bulmker Basketballer auf jeden Fall wieder den Anschluss an das Hauptfeld geschafft. Im Gegensatz zu Wulfen, bei denen mehrere Spieler die Mannschaft verlassen haben, resultiert der jetzige Tabellenplatz im Wesentlichen aus Verletzungen, so dass man nach der Winterpause wieder komplett trainieren und so das volle Potential ausschöpfen kann. Somit blickt Trainer Ingo Lask wieder optimistischer in die Zukunft.

Philip Schulte-Batenbrock –
Sven Kubisch 8 (0/2)
Sebastian Bräuer 3 (1/2)
Adrian Kanczik 23 (6/6)
Stefan Szafranski n.e.
Tobias Brall 8
Stephan Reinboldt 2
Arthur Rudka 8 (3/5)
Guido Weber 24 (6/8)
Max Bräuning 14 (2/2)

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